Trauer um Eisbär Knut

Der mittlerweile 4 Jahre alte Eisbär, der vor einiger Zeit einen riesen Hype in Deutschland, Europa bzw. teilweise in der Welt ausgelöst hat, sollte den Rest seines Lebens in einem Gehege im Berliner Zoo verbringen. Doch leider kam es anders als erwartet.

Am Samstag verstarb Eisbär Knut überraschend.

Laut unzähliger Meldungen vom heutigen Tage, soll daran eine Hirnerkrankung Schuld sein. Bei der Obduktion wurden deutliche Veränderungen am Gehirn des Eisbären festgestellt. Diese könnten als Grund für den plötzlichen und tragischen Tod des Tieres angesehen werden. Allerdings laufen die Untersuchungen durch die Patrhologen des Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung noch.

Denkmal für Eisbär Knut?

Darüber hinaus soll Eisbär Knut nun ein Denkmal bekommen, damit sich alle an den „bekanntesten Eisbär der Welt“ erinnern werden, sagte Thomas Ziolko, Vorsitzender der Freunde des Berliner Zoos. Finanziert werden soll dieses Denkmal durch Spenden. Ob und wie sinnvoll es ist, sich an etwas zu erinnern, was ggf. zum Tod des Eisbären geführt haben könnte steht auf einem anderen Blatt Papier. Hoffen wir einfach, das nie wieder ein solcher Medienhype veranstaltet wird, denn dieser war für Knut sicher auch nicht unbedingt vorteilhaft. Knut wurde in seinem kurzen, leidvollen Leben gnadenlos vermarktet und hat unter der Gefangenschaft im Berliner Zoo mit Sicherheit sehr gelitten.

2 Antworten
  1. aktuell
    aktuell says:

    Ein Denkmal ist natürlich übertrieben. Aber das Knut wegen der Vermarktung gelitten hätte, glaube ich nicht. Ihm hat das jede Menge Zuwendung und Leckerbissen eingebracht.

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