Vorsicht beim Waldspaziergang mit dem Hund: Staupe-Gefahr

Derzeit ist die Gefahr einer Staupe-Infektion enorm hoch. Vor allem in einigen Gebieten Hessens und Niedersachsens sprachen manche Förster schon fast von einer Staupe-Epidemie, von der zunehmend nicht nur Füchse, sondern auch Waschbären betroffen sind. Infizierte Tiere machen einen apathischen Eindruck, laufen torkelnd und orientierungslos herum und zeigen sich entgegen ihrem sonstigen Verhalten nicht schreckhaft. Sie bleiben sitzen, wenn sich ihnen ein Mensch, ein Tier oder sogar ein Auto nähert und zeigen keinerlei Fluchtverhalten mehr. In der Regel verenden derart delirierte Tiere innerhalb von drei Tagen, werden sie nicht vorher vom Förster gefunden und erschossen. Die infizierten Tiere verkriechen sich im Dickicht, um dort zu sterben. Hunde, die ohne Leine im Wald ausgeführt werden, sind extrem gefährdet, denn die Infektion erfolgt auf verschiedenen Wegen: durch direkten Kontakt mit dem Tier, wenn der Hund dieses aufspürt (Tröpfcheninfektion) oder aber durch den Kontakt mit Exkrementen oder anderen Körperflüssigkeiten eines erkrankten Tieres. Weiterlesen

Tiere aus dem Tierheim: Worauf Tierfreunde gefasst sein müssen

Copyright by folotiaEin Tier aus dem Tierheim bei sich zu Hause aufzunehmen, ist die großherzigste und beste Art, sich ein Haustier anzuschaffen. Oft werden jedoch Geduld und Toleranz des künftigen Tierhalters auf eine harte Probe gestellt. Nicht immer verläuft die Vermittlung des Tieres so, wie man es sich erträumt hat. Von ersten Anlaufschwierigkeiten in der Eingewöhnungszeit bis hin zu echten gesundheitlichen oder charakterlichen Problemen kann alles dabei sein. Wer einen Hund oder eine Katze aus dem Tierheim bei sich aufnehmen möchte, sollte deshalb sowohl das Tier selbst als auch das Tierheim aufmerksam prüfen. Weiterlesen

Beziehung mit Mehrwert: Senioren und Haustiere

Hunde und Katzen, aber auch andere Haustiere stehen bei Senioren hoch im Kurs. Sie vertreiben die Langeweile, fungieren als Seelentröster und nehmen die alten Herrschaften in die Verantwortung, wollen sie doch umsorgt und im Falle eines Hundes auch ausgeführt werden. Neben der positiven Wirkung, die ein Haustier auf einen alten Menschen ausübt, sollte immer bedacht werden, ob das Tier auch wirklich auf Dauer eine gute Bleibe hat. Weiterlesen

Haustiersicherer im Haushalt

Tiere im Haushalt bedeuten Verantwortung – nicht nur im Hinblick auf ihre tägliche Versorgung, sondern auch auf ihre Sicherheit.

Im Haushalt lauern Gefahren, die Tierbesitzer kennen müssen, um die Wohnung für Hund, Katze oder Nager so sicher wie möglich zu gestalten. Was im Alltag mit Kindern selbstverständlich ist, nämlich Sicherungen an Steckdosen und Absperrgitter an gefährlichen Treppen anzubringen, Fenster und Türen so einzustellen, dass der Nachwuchs sie nicht einfach öffnen kann, wird im Umgang mit Tieren oft vernachlässigt. Wer Haustierunfälle vermeiden möchte, sollte sich einmal auf die Höhe des Tieres begeben, sprich auf allen Vieren durch die Wohnung kriechen und darauf achten, was die Aufmerksamkeit des Tieres wecken könnte und wo potentielle Gefahrenquellen ausgeschaltet werden müssen. Weiterlesen

Niedersachsen macht Ernst: Der Hundeführerschein ist Pflicht

Niedersächsische Behörden nehmen seit dem 01.07.2013 die Hundehaltung nicht mehr auf die leichte Schulter. Neue Hundehalter müssen sich einem umfangreichen Test unterziehen, ob sie überhaupt für die Hundehaltung geeignet sind.

Schon lange im Gespräch, oft umstritten und heiß diskutiert wurde der sogenannte Hunde-Führerschein. Dabei handelt es sich um eine Prüfung, die künftige Hundehalter ablegen müssen, bevor sie sich überhaupt einen Hund anschaffen dürfen. In Niedersachsen ist der Hundeführerschein seit dem 01. Juli verpflichtend. Angesichts der in der Presse immer wieder auftauchenden Schreckensmeldungen über Unfälle, bei denen Menschen durch Hundebisse zu Schaden gekommen sind, gar nicht so unsinnig. Oft liegt es nämlich an der falschen Erziehung, wenn Hunde Verhaltensauffälligkeiten an den Tag legen. Da muss ein Hund noch nicht einmal gezielt auf Menschen oder andere Tiere abgerichtet werden. Oft führen schon fehlende Konsequenz, eine für den Hund unklare Rangordnung oder mangelndes Durchsetzungsvermögen dazu, dass etwas aus dem Ruder läuft. Der Hundeführerschein hat aber noch einen anderen Hintergrund, den Tierschützer sehr begrüßen: Künftig kann sich nicht mehr jeder aus einer Laune heraus einen Hund anschaffen, der vernachlässigt, misshandelt oder ausgesetzt wird, wenn die Besitzer seiner überdrüssig geworden sind. Denn die Eignungsprüfung als Hundehalter ist mit einigen Pflichten verbunden. Weiterlesen

Sinnvolle Tierversicherung: die Versicherung für das Pferd

kleines Mädchen mit einem Pony

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Pferdehaltung ist ein teures, aber auch ein sehr schönes, erfüllendes Hobby. Wer eines oder gar mehrere Pferde besitzt, hat neben der vielen Freude eine große Verantwortung auf sich genommen. Das Tier muss nicht nur regelmäßig gefüttert und bewegt, der Stall gesäubert und Termine beim Tierarzt eingehalten werden, Pferdebesitzer sollten eine umfassende Versicherung für ihr Pferd und gegebenenfalls auch für sich selbst nicht vernachlässigen. Wird das Pferd krank, erleidet einen Unfall oder wird für den Reitsport unbrauchbar, ist das mit hohen Kosten verbunden, die aus eigener Tasche kaum zu tragen sind; ganz zu schweigen von Schäden, die das Pferd Dritten zufügen kann. Spezielle Tierversicherer bieten einen Rundum-Schutz, der den eigenen Bedürfnissen angepasst werden kann. Unbedingt dazu gehören eine Pferdehaftpflichtversicherung sowie eine OP-Schutz-Versicherung, um die wichtigsten Kostenfallen abgedeckt zu haben. Weiterlesen

Haustiere als Scheidungswaisen

Geht eine Ehe in die Brüche, entsteht zwischen den Parteien nicht selten ein ähnlich erbitterter Kampf um Hund oder Katze wie um ein Kind. Rechtlich gesehen gibt es jedoch für Haustiere weder ein Sorge- noch ein Umgangsrecht.

Ein Haustier, das während der Ehe angeschafft wird, zählt oft als vollwertiges Familienmitglied. Kein Wunder also, dass bei einer Trennung jeder der beiden Partner das Tier für sich beansprucht und auch die Kinder nicht darauf verzichten möchten. Für manche Ehepartner sind Haustiere sogar Kinder-Ersatz, nämlich dann, wenn es mit dem eigenen Kinderwunsch nicht klappen will. Das Ende der Beziehung bedeutet für einen von beiden die schmerzhafte Trennung von Hund oder Katze und auch die Tiere leiden sehr wohl unter einer Trennung. Was also tun? Die Gerichte unterscheiden ganz klar zwischen Kindern und Tieren, sodass im Ernstfall, wenn die Partner sich nicht einigen können, ein Tier als Sache behandelt und ebenso wie andere Sachgüter einem der beiden Partner zugeteilt wird. Weiterlesen

Fundtiere in der Urlaubszeit

Fundtiere in der Urlaubszeit

Die Ferienzeit ist für viele Tiere eine traurige Zeit. Die Besitzer wissen nicht wohin mit ihren Vierbeinern und überlassen sie während ihrer Abwesenheit entweder sich selbst oder entledigen sich ihrer sogar am Straßenrand oder an Autobahnraststätten, darauf hoffend, dass sich jemand ihrer annimmt. Glücklicherweise finden sich tatsächlich oft tierliebe Menschen, die sich um die vernachlässigten oder ausgesetzten Tiere kümmern. Wer sich um Fundtiere kümmert, sollte dabei einiges beachten.

Was tun mit herrenlosen Tieren?

Wer ein herrenloses Tier findet, sei es in der eigenen Wohngegend oder unterwegs, sollte das oft ausgehungerte und durstige Tier erstversorgen, damit es wieder zu Kräften kommt. Erst dann kann überlegt werden, was nun weiter unternommen wird. Weiterlesen

Die Tiersammler – wie viel ist zuviel?

Es gibt Leute, die können nicht genug von ihren Haustieren bekommen. Im Laufe der Zeit werden es immer mehr. Während manche sich auf eine einzige Tierart beschränken, herrscht bei anderen ein buntes Durcheinander unterschiedlichster Arten und Rassen. Manche davon werden von Privat oder beim Züchter gekauft, andere aus dem Tierheim „gerettet“ oder von der Straße aufgelesen. Bei allem guten Willen stellt sich die Frage, ob die vielen Tiere noch ihren Bedürfnissen entsprechend versorgt werden können oder ob sie nicht von einem Elend in das nächste geraten. So groß die Tierliebe auch sein mag, sollte das Wohlergehen der Tiere immer im Vordergrund stehen. Wo die Grenzen der Tierhaltung sind, hängt maßgeblich von den Wohnverhältnissen und der persönlichen, finanziellen Situation ab und muss individuell beurteilt werden. Weiterlesen

Freilebende Katzen – Wer füttert, ist verantwortlich

Wohlmeinende Katzenfreunde, die streunende Katzen (mit)füttern, haben künftig das Nachsehen, denn sie werden automatisch zum Besitzer und somit ordentlich zur Kasse gebeten.

Dort, wo Katzen leben, kommen oft auch fremde Katzen hinzu. Gutherzige Katzenbesitzer fangen schnell an, die Mitleid erregend maunzenden Streuner mit zu füttern. Viele wissen jedoch nicht, dass sie bei regelmäßiger Fütterung von frei laufenden Katzen automatisch deren Besitzer werden, was angesichts der sich zuspitzenden Rechtslage richtig teuer werden kann. Weiterlesen