Hundeerziehung heute – Teil III

Die Stimme richtig einsetzen

Auch beim Hund gilt: „Der Ton macht die Musik.“ Hier geht es um den richtigen Tonfall. Wenn Sie also möchten, dass Ihr Hund Sie richtig versteht, sollten Sie Ihre Stimme bewusst einsetzen.

■ Die Kommandos in normaler Lautstärke oder auch etwas leiser geben.
■ Das Kommando in einem motivierenden, aber verbindlichen, sicheren Ton geben.
■ Sagen Sie nur das Wesentliche, also Namen und Kommando. So kann der Hund das Hörzeichen am besten speichern.
■ Macht der Hund seine Übung richtig, wiederholt man das Hörzeichen nicht mehr. Sonst schaltet der Hund auf „Durchzug“. Nur wenn er Anstalten macht, seine Position zu ändern, wiederholt man das Kommando und korrigiert ihn gegebenenfalls.
■ Beim Loben muss der Tonfall natürlich so klingen, dass der Hund das Lob auch als solches versteht. Wenn sich der Hund erkennbar freut, haben Sie richtig gelobt.
■ Muss man den Hund zurechtweisen, klingt die Stimme schärfer, aber nicht lauter. Das Schreien kann man sich für besondere, wirklich gefährliche Situationen aufheben, dann wirkt es wenigstens.

Kommandos wählen
Für die Hundeerziehung gibt es gebräuchliche Kommandos. Grundsätzlich können Sie sich aber auch andere Kommandos aussuchen. Wichtig ist jedoch, dass Sie für jede Übung ein ganz bestimmtes, möglichst kurzes, immer gleich bleibendes Hörzeichen wählen. Es sollten markante Ausdrücke sein, die man gut betonen kann und die der Hund so wenig wie möglich im alltäglichen Redeschwall hört. Konzentrieren Sie sich beim Üben auf Ihren Hund. Sprechen Sie ihn mit seinem Namen an und achten Sie darauf, dass er Sie aufmerksam ansieht, bevor Sie ein Kommando geben.

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