Die richtige Gestaltung der Übungsstunde

Der Hund soll durch das Training keine willenlose Maschine werden, sondern sich freudig und aufmerksam unterordnen. Nehmen Sie sich Zeit für den nach Möglichkeit täglichen „Unterricht“ und üben Sie nur in einer stress- und angstfreien Atmosphäre.
■ Sie bestimmen, wann die Übungsstunde beginnt und endet.
■ Die Dauer des Trainings muss auf das Alter des Hundes abgestimmt werden. Beim Welpen genügen etwa fünfzehn Minuten über den Tag verteilt.
■ Neue Übungen werden anfangs immer ohne Ablenkung trainiert. Erst mit zunehmendem Können werden Ablenkungen schrittweise eingebaut.
■ Um unerwünschten Erfolgen des Hundes vorzubeugen, sollte ein Kommando grundsätzlich nur dann gegeben werden, wenn man es bei einem eventuellen Ungehorsam auch durchsetzen kann.
■ Klappt eine Übung gar nicht, sollte man lieber damit aufhören und eine Übung anschließen, die der Hund schon gut kann
■ Eine solche Übung sollte auch immer Anfang und Schluss des Trainings bilden.
■ Damit keine Langeweile aufkommt, wird eine Übung, die gut geklappt hat, höchstens einmal wiederholt.

Lockern Sie zum Entspannen den Unterricht durch Spielpausen auf.

Wer übt mit dem Hund?
Am Anfang der Ausbildung, egal ob Welpe oder erwachsener Hund, sollte nur die Hauptbezugsperson mit dem Hund trainieren. Diese Aufgabe übernimmt am besten ein Erwachsener oder ein verständiges, größeres Kind. Der Hund muss sich sowohl an den Klang der Stimme als auch an die einzelnen Kommandos gewöhnen. Muss er dann auch noch auf verschiedene Stimmen hören, wird ihm das leicht zu viel. Hat er jedoch ein Kommando verstanden, können auch die anderen Bezugspersonen mit ihm üben.

Die Botschaft übermitteln
Neben Körpersprache und Stimme ist dafür Ihre innere Haltung wichtig. Sie werden Ihren Hund ein Kommando nur dann mit dem gewünschten Erfolg beibringen, wenn Sie innerlich hinter diesem Kommando stehen. Wem Sie z. B. versuchen, Ihrem Hund das Platz beizubringen, es Ihnen aber letztlich egal ist, ob er es macht oder nicht, wird der Hund das Kommando vermutlich nicht lernen. Denn ihr Gesamtausdruck vermittelt dem Hund etwas anderes, als wenn Sie entschlossen und überzeugt an die Übung herangehen.

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