Das ist ja ein dicker Hund …

Artgerechte Ernährung für den HundDas müssen sich zu viele Hundebesitzer öfters mal anhören. Hunde sind auch nur Menschen. Die einen fressen uns die Haare vom Kopf ohne zuzunehmen, die anderen schauen nur ihren Napf an und haben schon ein Pfund mehr auf den Rippen. Meistens aber liegt das eventuelle Übergewicht eines Vierbeiners aber an seinem verantwortlichen Zweibeiner. Denn wer kann schon widerstehen, wenn eine weiche Schnauze auf dem Knie liegt und große braune Augen den Satz zu schreien scheinen: „Siehst du nicht, dass ich am Verhungern bin!“ Schwups ist das Leberwurstbrot im Hund verschwunden und Hund und Herrchen glücklich – zumindest für den kurzen Moment, bis der Vierbeiner erneut seinen „Hundeblick“ aufsetzt und ein klägliches Winseln hören lässt. Und auch die regulären Mahlzeiten fallen oft zu groß und zu häufig aus.

Der Hund als Gelegenheitsfresser

Dabei verstehen viele Hundebesitzer nicht, dass sie ihrem bestem Freund langfristig damit keinen Gefallen tun. In jedem Hund steckt noch immer ein bisschen Wolf und damit ein Gelegenheitsfresser. Das heißt, er schlägt sich bei jeder Gelegenheit bis zum Umfallen den Bauch voll, weil er ja dann normalerweise tagelang keine Beute macht. Hinzu kommt, dass viele der Hunde, so wie ihre Herrchen auch, viel zu wenig Bewegung bekommen. Ausreichende körperliche und geistige Herausforderungen sind notwendig, um viel Energie verbrennen und zu einer guten Konstitution beizutragen.

Eine artgerechte, vernünftige Fütterung als Grundlage

Grundlage ist und bleibt aber eine artgerechte und vernünftige Fütterung. Dazu sollte der Hundebesitzer erstens auf richtiges Hundefutter zurückgreifen, denn das ist optimal auf die Bedürfnisse eines Hundes ausgerichtet, und sich zweitens an den empfohlenen Futtermengen orientieren. Es ist gut, dabei einen 12-Stunden-Rhythmus einzuhalten und dabei jeweils die halbe Tagesration zu geben. Besonders bei den Trockenfutter gibt es Spezialprodukte, die dem Alter, der Körperkonstitution und dem Leistungsvermögen angepasst sind. Hunde, die zum Übergewicht neigen oder Bewegungsmangel haben, erhalten dann natürlich energie-reduzierte Kost. Der verantwortungsvolle Hundefreund achtet dabei auf hochwertiges Trockenfutter.

Der Hund ist ein Fleischfresser

Der Hund ist und bleibt, wie seine wilden Verwandten, vorrangig ein Fleischfresser. Vitamine und Ballaststoffe nehmen Wölfe vor allem aus dem Panseninhalt ihrer Beutetiere auf, der deshalb stets zuerst gefressen wird. Getreide hat im Trockenfutter sicher seine Berechtigung als Füllstoff und Lieferant verschiedener Vitamine und Ballaststoffe, es sollte jedoch in der Gesamtzusammensetzung keine dominierende Rolle spielen. Muskelaufbau durch viel Bewegung und optimal darauf abgestimmte Ernährung sorgen für die beste Fettverbrennung und bringen das vierbeinige Moppelchen wieder in Form, bevor es zu Herzkrankheiten und Arthrosen kommt. Und wenn große Augen hungrig betteln, Finger weg von zu viel Naschwerk!

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