Die Kornnatter

Die Kornnattern sind Klassiker der Terraristik. Diese wunderschönen, ruhigen und robusten Pfleglinge benötigen nicht allzu viel Platz und stelle auch sonst keine unerfüllbaren Ansprüche an den Halter. Kein Wunder, dass wohl keine andere Schlangenart derart häufig gepflegt, vermehrt und sogar regelrecht auf bestimmte Farben und Muster hin gezüchtet wird. Und eine Kornnatter war häufig die erste Schlange (oder zumindest eine der ersten) vieler langjähriger Terrarianer. Auch ist es heute sehr einfach, an gesunde Nachzuchttiere zu kommen. Wildfänge müssen praktisch überhaupt nicht mehr eingeführt werden – die Kornnatter ist ein Paradebeispiel für die vielen Erfolgskapitel der Terraristik. Weiterlesen

Die richtige Ausrüstung

Zur Ausstattung eines jeden Vierbeiners gehören Halsband und Leine. Beides sollte der Größe des Hundes angemessen sein. Manche Hundebesitzer und auch Trainer haben heute Bedenken gegen die Verwendung von Halsbändern, weil sie meinen, diese würden dem Hund schaden. Das ist bei der Verwendung normaler Halsbänder absolut übertrieben. Der Hundehals ist nicht mit dem eines Menschen zu vergleichen. Die Bemuskelung ist beim Vierbeiner ungleich stärker. Sonst wäre ein Wolf gar nicht in der Lage, eine Beute zu reißen. Einige Jagdhunde apportieren beispielsweise mühelos einen Fuchs über ein Hindernis.
Wenig geeignet für das Training sind Automatikleinen und Brustgeschirr. Gut geeignet für alle Hunde ist der Einsatz einer Hundepfeife für das Herankommen. Besonders auf größere Entfernungen wirkt sie besser als das gesprochene Kommando. Auch durch die ausschließliche Anwendung in dieser konkreten Situation wirkt sie besonders effizient. Weiterlesen

Falsches Loben und Tadeln vermeiden

Ein Lob oder eine Zurechtweisung verbindet der Hund immer mit dem Verhalten, das er unmittelbar davor gezeigt hat. Wie schon erwähnt, ist der exakte zeitliche Zusammenhang zwischen Verhalten und Lob oder Tadel äußerst wichtig. Manchmal tadelt oder lobt man den Hund aber unbewusst so, dass man genau das Gegenteil von dem erreicht, was man gern möchte. Beispiel für unbewusst falsches Loben: Zeigt ein Hund vor etwas Ungefährlichem, Unbekanntem, z. B. einem Heuballen, Angst, neigen viele Hundebesitzer dazu, den Hund beruhigend zu streicheln oder an sich zu drücken. Weiterlesen

Die richtige Gestaltung der Übungsstunde

Der Hund soll durch das Training keine willenlose Maschine werden, sondern sich freudig und aufmerksam unterordnen. Nehmen Sie sich Zeit für den nach Möglichkeit täglichen „Unterricht“ und üben Sie nur in einer stress- und angstfreien Atmosphäre.
■ Sie bestimmen, wann die Übungsstunde beginnt und endet.
■ Die Dauer des Trainings muss auf das Alter des Hundes abgestimmt werden. Beim Welpen genügen etwa fünfzehn Minuten über den Tag verteilt.
■ Neue Übungen werden anfangs immer ohne Ablenkung trainiert. Erst mit zunehmendem Können werden Ablenkungen schrittweise eingebaut.
■ Um unerwünschten Erfolgen des Hundes vorzubeugen, sollte ein Kommando grundsätzlich nur dann gegeben werden, wenn man es bei einem eventuellen Ungehorsam auch durchsetzen kann.
■ Klappt eine Übung gar nicht, sollte man lieber damit aufhören und eine Übung anschließen, die der Hund schon gut kann
■ Eine solche Übung sollte auch immer Anfang und Schluss des Trainings bilden.
■ Damit keine Langeweile aufkommt, wird eine Übung, die gut geklappt hat, höchstens einmal wiederholt.

Lockern Sie zum Entspannen den Unterricht durch Spielpausen auf.

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Hundeerziehung heute – Teil III

Die Stimme richtig einsetzen

Auch beim Hund gilt: „Der Ton macht die Musik.“ Hier geht es um den richtigen Tonfall. Wenn Sie also möchten, dass Ihr Hund Sie richtig versteht, sollten Sie Ihre Stimme bewusst einsetzen.

■ Die Kommandos in normaler Lautstärke oder auch etwas leiser geben.
■ Das Kommando in einem motivierenden, aber verbindlichen, sicheren Ton geben.
■ Sagen Sie nur das Wesentliche, also Namen und Kommando. So kann der Hund das Hörzeichen am besten speichern.
■ Macht der Hund seine Übung richtig, wiederholt man das Hörzeichen nicht mehr. Sonst schaltet der Hund auf „Durchzug“. Nur wenn er Anstalten macht, seine Position zu ändern, wiederholt man das Kommando und korrigiert ihn gegebenenfalls.
■ Beim Loben muss der Tonfall natürlich so klingen, dass der Hund das Lob auch als solches versteht. Wenn sich der Hund erkennbar freut, haben Sie richtig gelobt.
■ Muss man den Hund zurechtweisen, klingt die Stimme schärfer, aber nicht lauter. Das Schreien kann man sich für besondere, wirklich gefährliche Situationen aufheben, dann wirkt es wenigstens.
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Hundeerziehung heute – Teil II

Konsequent und beständig

Sobald der Hund ein Kommando sicher verstanden hat, sollte er es auf eine einmalige Aufforderung hin ausführen. Und nicht nur, wenn er Lust dazu hat. Richtig motiviert, wird er das auch meist tun. Achten sie immer auf eine exakte Ausführung der Übung, sonst schleichen sich schnell Ungenauigkeiten beim Hund ein. Denn nimmt man es selbst nicht so genau, macht der Hund das natürlich auch. Bevorzugt in solchen Situationen, wo ein guter Gehorsam besonders wichtig wäre.

Alles was der Hund immer gleich erlebt, wird für ihn über kurz oder lang selbstverständlich und normal. Das gibt ihm Sicherheit.

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Hundeerziehung heute

Die Haltung eines Vierbeiners sollte eine Bereicherung des Lebens sein und ein Hobby, das Spaß macht. Deshalb sind ein sicheres Wesen des Hundes und seine artgerechte Erziehung und Haltung aus mehreren Gründen wichtig. Zum einen hat dies für den Hund selbst Vorteile, da er mehr Freiheiten genießen und sein Rudel, wo immer möglich, begleiten kann. Zum anderen hat aber auch der Mensch etwas davon. Denn wenn der Hund schlecht sozialisiert und unerzogen ist, sind die darurch enstehenden Probleme oft mit persönlichen Einschränkungen und vielen Unannehmlichkeiten verbunden. Weiterlesen

Der Hundekauf

Der Hundekauf
Wer sich einen Rassehund zulegen möchte, tut dies in der Regel wegen den Eigenschaften und Aussehen. Ausserdem soll der Hund möglichst gesund sein. Deshalb ist es ganz wichtig, dass der Welpe aus einem guten „Stall“ kommt. Für eine rundum gesunde Entwicklung ist eine gute Kinderstube in den ersten acht Wochen äußerst wichtig. Auch wenn man keinen Wert auf Ausstellungen oder Ähnliches legt, sollte man an die Herkunft des Hundes hohe Ansprüche stellen. Nach einem Rassehund sieht man sich am besten in einem Club um, der auf dessen Zucht spezialisiert ist. Dies sind die Verbände, die dem weltweit anerkannten Dachverband, der FCI angeliedert sind. Weiterlesen

Welche Rassen gibt es?

Heute existieren an die 400 anerkannte Hunderassen, die zum Großteil erst in den letzten paar hundert Jahren entstanden sind. Die Hochburg der modernen Hundezucht war Großbritanien. Dort fand 1859 auch die erste Hundeausstellung der Welt statt. Wurden Hunde bis Anfang des 19. Jahrhunderts überwiegend als Nutztiere für bestimmte Zwecke gehalten, rückte nun mehr und mehr das Aussehen in den Vordergrund. Standards wurden festgelegt, die die einzelnen Rassen in ihrem Erscheinungsbild nach und nach vereinheitlichen. Durch die Reinzucht auf bestimmte äußere und Wesensmerkmale weiß man beim Kauf eines Rassehundes ziehmlich genau, welche Eigenschaften der Vierbeiner mitbringen wird. Weiterlesen